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24.07.2005

 

 

DTC - Ergebnisse

 

Oschersleben 10. - 12.10. 2003

Rennbericht

Saisonabschluss der Tourenwagenmeisterschaft

Kalt, aber trocken empfing die Börde das AMS-Team. Das erste freie Training lief sehr gut, bis eine gebrochene Schaltgabel das Training beendete. Zwischen den beiden freien Trainingssitzungen hieß es Getriebe beim Beetle wechseln. Wer schon einmal unter die Motorhaube eines Tourenwagen oder eines Serien PKW`s geschaut hat, erahnt den Arbeitsumfang. Pünktlich zum zweiten Training war das Getriebe gewechselt und das Fahrzeug wieder einsatzbereit. Martin Tinko bedankte sich mit guten Zeiten.

Am Sonntag früh um 8.00 Uhr, d.h. noch bevor der Hahn von der Henne stieg, war bereits Zeittraining. Obwohl es nicht regnete, war die Strecke vom Morgentau und den tiefen Temperaturen naß. Das Pokerspiel ob Sliks oder Regenreifen begann. Ein Großteil der Fahrer entschieden sich für Regenreifen. Das war die richtige Wahl, denn mit 7! Sec. Abstand zum zweitplatzierten Beetle und 20. Gesamtstartplatz von 40 Teilnehmern konnte man zufrieden sein. Einziger Wehrmutstropfen - kurz vor Ende des Zeittrainings stand an einer ungünstigen Stelle ein BMW der Division I quer. Martin konnte ihm nicht mehr rechtzeitig ausweichen und rammte ihn mit dem Heck. Zum Glück blieb die Hinterachse gerade und somit nur ein Fall für die Grobricht- und Modellierabteilung von AMS, musste doch mit Hammer, Tape und Tireps die rechte Rückfront incl. Rücklicht neu gestaltet werden.

Nach dem guten Zeittraining sah das Team mit positiver Erwartung dem Start von Martin beim Sprintrennen entgegen. Nach der ersten Runde waren die Gesichter wieder eingefroren, jedoch nicht von den eisigen Temperaturen, sondern vom Anblick des Beetlehecks, dass jetzt auch links einen massiven Treffer durch Auffahren eines Hintermanns zeigte. Zudem war durch den Zusammenstoß das Fahrzeug gedreht und 10 wertvolle Plätze verloren. Einzig erstaunlich war die Haltbarkeit der Glühlampen und des Rücklichtkabels. Den kompletten Sprint von 15 min schlenkerte das Rücklicht um die Heckschürze und leuchtete beim Bremsen sogar auf. Dank an dieser Stelle an die Ingenieure von VW, die für diese massive Verkablung sorgten. Garantiert serientauglich mit langer Grenznutzungsdauer. In der Reparaturpause von 10 min zwischen Sprint- und Hauptrennen wurde nun die komplette linke Seite des Hecks mit Tape und Tireps nachempfunden. Nur der große Hammer kam nicht zum Einsatz. Ach so - zur Unterscheidung der Rückleuchten wurde jetzt ein anderes Design gewählt - künstlerische Freiheit.

Im Hauptrennen zeigte Martin noch einmal Biss und kämpfte sich bis auf Wagenlänge an den besten Beetle auf Platz 24 heran.

Alles in Allem ein zufriedenstellendes Rennen, was leider in der Platzierung nicht zum Ausdruck kam.