Erster und zweiter Lauf am Motopark Oschersleben
26.04.-28.04.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
22. Platz; 1:33,365 min. +2,905 sec. |
21. Platz; 1 Runde Rückstand |
23. Platz; 1 Runde Rückstand |
Naß und kalt empfing der Motopark Robert Wehlandt und das AMS-Team zum ersten
Rennwochenende. Auf Robert stürmten so viele neue Eindrücke und notwendige organisierte
Abläufe ein, daß es für ihn schwer war sich 100%-tig auf das Zeittraining zu konzentrieren. Mit
2,9 Sekunden Abstand zur Spitze reichte es für den 22. Startplatz.
Beim allerersten Formelstart in seiner jungen Karriere konnte er gleich vom Start weg mehrere
Plätze gut machen. Ein Schlag auf das rechte Hinterrad bereits in der zweiten Kurve holte ihn
wieder in die Realität zurück. Nach einem Dreher ins Gras und abgestorbenen Motor war das
Hauptfeld erst einmal außer Sicht. Unverdrossen jagte er hinterher und wurde noch mit einem
21. Platz belohnt.
Beim zweiten Rennen am Sonntagmorgen um 8:15 Uhr konnte sich wieder einmal der
Wettergott nicht entscheiden. Nach einer Regennacht hörte es pünktlich eine Stunde vor Start
auf zu regnen. Da mit Startplatz 21 die Devise nur Angriff lauten konnte, wurden Slicks
aufgezogen. Leider trocknete die Strecke nicht schnell genug ab und so waren die Fahrer mit
Regenreifen im Vorteil. Mit Platz 23 sicher kein Traumresultat aber von den Erfahrungen im
Umgang mit dem Fahrzeug unschätzbar.

Lauf 3 und 4 auf dem Hockenheimring
10. bis 12.05.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
18. Platz; 1:05,137 min. +1,132 sec. |
16. Platz; +1:08,310 min. |
11. Platz; +8,041 sec. |
Der Hockenheimring war für Robert absolutes Neuland. Die Setupdaten des Teams aus dem
Vorjahr konnten auf Grund des Streckenumbaus nur bedingt genutzt werden. Gut für alle
Teilnehmer war die Möglichkeit des Freien Trainings für 3 Stunden am 08.05.2002. Leider
kostete ein Versagen des Benzinsystems noch einmal eine wertvolle Stunde. Trotzdem wurde
ein brauchbares Ausgangssetup erarbeitet und beim Zeittraining mit Platz 18 belohnt. Die im
Zeittraining erworbene Erfahrung halfen bei der Verfeinerung des Setups für das erste Rennen.
Das erste Rennen war wieder ein Spiel mit den Reifen. Letztendlich entschieden sich fast alle für
Slicks. Nachteil für Robert war der Startplatz auf der noch feuchten rechten Seite. Der Start
war den Bedingungen entsprechend sehr gut verlaufen und bereits nach 5 Runden lag er auf den
13. Platz.
Leider beförderte eine nicht ganz klare Aktion von Marcel Beierle auf den hinteren rechten
Reifen, ausgangs der Start - Ziel - Kurve, Robert mit einem Dreher in den Notausgang.
Geistesgegenwärtig konnte er das Auto abfangen und von Platz 20 aus die Aufholjagd
beginnen. Am Ende waren es wieder vier Überholungen und damit Platz 16.
Im vierten Lauf war die Strecke trocken. Weitere Detailarbeiten an der Fahrtechnik und dem
Fahrwerk ließen Fahrer und Fahrzeug noch enger zusammenwachsen. Im Pulk um Platz 9
gemeinsam mit vier weiteren Fahrern kämpfte Robert ausgezeichnet, trotz des wieder
auftretenden Problems im Benzinsystem. Der 11. Platz bereits bei der zweiten
Rennveranstaltung bestätigt bisher die Richtigkeit seiner Wahl als "Schumi Ost 2002".

Lauf 5 und 6 auf dem Eurospeedway Lausitz
14. bis 16.06.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
17. Platz; 1:52,781 min. + 2,221 sec. |
14. Platz; + 52,362 sec. |
19. Platz; + 52.174 sec. |
Der Weg ist steinig.
Das erste Heimrennen und rund um alles bekannte Gesichter. An jedem der beiden Renntage kamen über 60 Gäste um Robert und dem Team die Daumen zu
drücken. Wie würde Robert mit dieser neuen, vor allem nervlichen Belastung zurechtkommen?
Zeittraining 14.6.02
Das Hause Bridgestone brachte zum Eurospeedway Lausitz Slickreifen einer neuen Charge mit. Von der Mischung her gleich, jedoch noch
nicht so lang gelagert. Wesentlicher Unterschied zu den bisherigen Reifen - bereits nach 3 - 5 Runden baute der Reifen so stark ab, dass
die Rundenzeiten danach bis zu 1,5 sec. schlechter waren. Mit Startplatz 17 von 27 Startern und einen minimalen Abstand von 1 sec. bis
zum Podiumplatz konnte man mit der Leistung von Robert in seinem erst dritten Zeittraining seiner Laufbahn überhaupt zufrieden sein. |

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5. Lauf zur Formel König powered by Volkswagen- Meisterschaft
Zum ersten Rennen am Sonnabend zog der Wettergott mal ein anderes Ass aus dem Ärmel. War vor dem Start noch alles trocken, so fing
es pünktlich zur Einführungsrunde an zu regnen. Auch der Regen war nicht von Dauer und so wechselten sich während des Rennens,
Regen und Sonne ab. Nach gutem Start verlor Robert beim Gerangel an der ersten Kurve wertvolle Plätze. Mit viel Gefühl und Übersicht
hielt er das Auto trotz Trockenreifen auf der Strecke und verbesserte sich in sehenswerten Überholmanövern auf den 14. Platz. |

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6. Lauf zur Formel König powered by Volkswagen- Meisterschaft
Diesmal muss der Wettergott das Genörgel der Teams und Fahrer erhört haben und ließ, trotz dicker schwarzer Wolken, keinen Regen zu.
Der 14. Platz am Vortag und die mentale Einstellung von Robert weckten Hoffnungen. Start - Oh Gott, was war das? Die im Feld
grassierenden Kupplungsprobleme hatten nun auch uns erfasst. Der Start - ein Desaster. Nach der ersten Kurve auf dem vorletzten Platz.
Beherzt und sicher auch mit einem Schuss Ärger ging es auf die Aufholjagd. Die Gäste waren begeistert. Bereits nach wenigen Runden war
Robert schon wieder auf den 12. Platz vorgefahren und lieferte sich mit Jan Seyfarth atemberaubende Duelle. Leider reichte der Platz nach
einem weiteren Überholmanöver nur für Einen und so musste Robert von der Bahn. Bevor er das Auto wieder unter Kontrolle und auf der
Straße hatte, waren ein Großteil der Kontrahenten vorbei. Schade, denn Platz 19 zum Schluß war nicht der gerechte Lohn für eine sehr gute
Leistung. |

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Lauf 7 und 8 in Zolder (Belgien)
05. bis 07.07.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
12. Platz; 1:39,341 min. +0,998 sec. |
15. Platz; + 33,037 sec. |
7. Platz; + 20,768 sec. |
Halbzeit in der Saison 2002 - Erste TOP TEN -Plazierung erreicht
7. und 8. Lauf auf der Rennstrecke Zolder in Belgien
Bedingt durch die sehr kurze Saisonvorbereitung von Robert war für das Erreichen von
Plazierungen unter den ersten Zehn, erst die zweite Saisonhälfte als realistisches Ziel
eingeschätzt worden. Würde Robert und das Team AMS diesen Zeitplan halten können?
Zeittraining 5.7.2002
Ab der Rennveranstaltung von Zolder wurde das bisherige freie Training am Donnerstag vor
dem Rennwochenende nicht mehr durchgeführt. Besonders für Robert ein Handikap, da er als
Einziger des gesamten Feldes vorher noch nie auf dieser Strecke fuhr.
Nach ausgiebigen "Spaziergängen" auf der Rennstrecke am Vorabend wurde gemeinsam mit
dem Teamchef ein Schlachtplan entwickelt, um möglichst reifenschonend und effizient in dem
nur 30 minütigen Zeittraining die Strecke kennenzulernen und einen guten Startplatz
herauszufahren. Dank der bisherigen "Fahrschule" konnte Robert sich voll auf die Strecke
konzentrieren und in der letzten Runde Startplatz 12, das bisher beste Ergebnis, herausfahren.
7. Lauf zur Formel König powered by Volkswagen- Meisterschaft
Nach Auswertung der gewonnenen Daten und Roberts Aussagen wurde die
Getriebeübersetzung vor dem ersten Rennen noch einmal geändert. Mann! Auch der belgische
Wettergott war launisch und begrüßte die Fahrer zum 7. Lauf mit feinen Nieselregen. Zu wenig
um auf der Ideallinie Regenreifen zu fahren, aber höllisch glatt neben der Ideallinie. Besonders
die Passage am Kanal war mit Ihren Querrinnsalen am Kurvenausgang unberechenbar.
Der Start war sehr gut, jedoch ließ sich Robert an der ersten Kurve in die Mitte drängen und
verlor wertvolle Plätze. Am Ende der ersten Runde war er aber schon wieder auf Platz 13 und
verringerte stetig den Abstand zu den Vorausfahrenden. Zum Ende des Rennens kam er in der
Kanalpassage auf das Feuchte neben der Ideallinie und drehte sich. Zwei Verfolger schlüpften
durch und für Robert blieb Platz 15.
Besonders hervorzuheben waren die folgenden Runden. Mit gehöriger Portion Wut und gelöster
Bremse fuhr Robert die zweitschnellste Rennrunde des gesamten Feldes. Mit dieser Zeit beim
Zeittraining unter trockenen Verhältnissen wäre Robert auf der Pole-Position.
8. Lauf zur Formel König powered by Volkswagen- Meisterschaft
Am Sonntag war bereits am Vormittag das Rennen der Formel König. Wahrscheinlich schlief
der Wettergott noch, denn es blieb trotz Wolken trocken. In Auswertung des ersten Rennens
besprachen Robert und der Teamchef wieder eine Strategie, um den Start und vor allem die
ersten Kurven noch weiter zu verbessern. Diszipliniert hielt sich Robert daran und kam zum
ersten Mal überhaupt ohne Platzverlust aus den ersten Kurven. Statt dessen lag er nach der
ersten Runde bereits auf Platz 13. Es machte Spaß zuzusehen wie elegant sich Robert die
Konkurrenten zurechtlegte und beinahe mühelos überholte. Eine Eigenschaft die schon bei der
Kartsichtung im Rahmen des Wettbewerbs "Schumi Ost gesucht" auffiel. Besonders
spektakulär war das Überholmanöver mit Felix Groppengießer, den er außenherum überholte.
Zum Schluß konnte mit Platz 7 ein befriedigendes Ergebnis erzielt werden.
Als Fazit kann man sagen, dass die kontinuierliche Aufbauarbeit und die Konzentration auf das
Erlernen des Handwerkzeuges eines Rennfahrers, die ersten Früchte trägt. Trotzdem ist der
Weg zur Spitze noch lang.

Lauf 9 und 10 auf dem Nürburgring
19. bis 21.07.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
13. Platz; 2:08,970 min. + 2,063 sec. |
10. Platz; + 12.483 sec. |
7. Platz; + 15,259 sec. |
Bisherigen Aufwärtstrend bestätigt - in beiden Läufen in die Top-Ten Platzierungen
9. und 10. Lauf auf dem Nürburgring
Eine Kostenexplosion durch Verdopplung der Bahnmiete bei gleichzeitiger Halbierung des
Testtages auf dem Nürburgring, veranlaßte das Team in Vorfeld auf Testmöglichkeiten am
Nürburgring zu verzichteten und damit Ihren Unmut über diese, den Nachwuchsmotorsport
schadende Entwicklung, zum Ausdruck zu bringen. Leider zogen die wenigsten Teams mit.
Zeittraining 19.7.2002
Leider gab es auch auf dem Nürburgring kein freies Training. So war die bewährte Strategie
zum Erreichen eines guten Startplatzes wieder reifenschonend die Strecke kennen lernen und
sich innerhalb der 30 Minuten bis zur letzten Runde zu steigern. Mit Platz 11 in der letzten
gezeiteten Runde war eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Die Freude währte
allerdings nur kurz, denn die Rennleitung annullierte auf Grund eines Fehlers der Rennleitung (!!)
beim Betätigen der Startampeln die letzten 3 Minuten des Zeittrainings und damit Roberts beste
Zeit. Nach dieser Korrektur blieb Startplatz 13.
9. Lauf zur Formel König powered by Volkswagen- Meisterschaft

|
Das Wetter in der Eifel gilt als sehr wechselhaft und oft feucht. Aber dieses
Jahr stimmt keine Erfahrung und das Sonnabendrennen war ein Rennen im
Trockenen. Vor dem Start wurden noch einmal Startvarianten durchgespielt
und in der Einführungsrunde mögliche Linien und Bremspunktalternativen
eingeprägt. Das erwies sich als goldrichtig, denn Robert konnte ein
Zickzackmanöver seines Nebenmanns beim Start ausweichen und dabei
noch zwei Plätze gut machen. |
Dem folgte ein rundenlanger Fight mit Fabian Brameier um Platz 10, dem leider Roberts rechter
Frontflügel in Runde 4 zum Opfer fiel. Trotz gestörter Aerodynamik zog Robert Runden später
in einem bereits mehrfach von ihm gezeigten spektakulären Überholmanöver außenherum
vorbei. Danach drehte sich der bis dahin Führende und kam direkt hinter Robert wieder auf die
Strecke. Trotz des Erfahrungsdefizits hielt Robert ihn bis zur letzten Runde hinter sich.
Erst in der letzten Runde konnte Robert auf Grund starkes Untersteuerns durch den defekten
Frontflügel die Rechtskurve vor der Dunlopkehre nicht eng genug fahren und damit war der
Platz frei zum Durchschlüpfen. Trotz allem war Platz 10 ein gutes Ergebnis und eine
hervorragende Ausgangsposition für den nächsten Tag.
10. Lauf zur Formel König powered by Volkswagen- Meisterschaft
Start des Rennens am Sonntag war erst 15.30 Uhr. Zeit genug um die Unfallschäden zu
beheben und noch einmal eingehend die Datenaufzeichnung auszuwerten und im ausführlichen
Gespräch zwischen Teamchef und Fahrer das Fahrzeugsetup weiter zu verfeinern.
Start - bis zur ersten Kurve führte kein Weg an den schlechter gestarteten Vordermann vorbei.
Stattdessen brachte ein Manöver an der ersten Kurve einen herben Rückfall auf Platz 15. Was
danach folgte war eine fahrerische Topleistung. Außer Fabian Brameier hielt ihn kein Fahrer
lange hinter sich und am Ende durchfuhr Robert die Ziellinie als Siebenter, den Sechstplatzierten
schon wieder in Schlagdistanz.
Trotzdem die Luft in Richtung der Spitze immer dünner wird, zeigen Robert und das Team mit
ihren Leistungen, dass der Trend nach oben geht.
Ach so. Netten Besuch hatte das Team auch an diesem Wochenende. Neben dem
Fernsehteam, dass diese Saison ständiger Begleiter ist, waren auch die Cheerleaders des 1. FC.
Köln im Teamzelt zu Gast.

Lauf 11 und Lauf 12 auf dem Eurospeedway Lausitz
vom 30.8.2002 - 1.9.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
7. Platz; 1:51,336 min. + 0,786 sec. |
Ausfall |
Ausfall |
Freud und Leid hängen oft nah beieinander
Nach den sehr guten Ergebnissen der letzten Rennen, stimmten auch die gefahrenen Zeiten beim letzten Test auf dem Eurospeedway Lausitz optimistisch.
Zeitraining (30.8.2002)
An diesem Wochenende waren die Fahrer der Formel König powered by Volkswagen Serie fast immer die Ersten am Start. Am Freitag 10.00 Uhr war es
trotz der Vormittagsstunde bereits sehr warm und damit für die Reifen enorm wichtig, bereits in den ersten Runden die besten Zeiten zu fahren. Mit der, aus
der Erfahrung der letzten Rennen gewonnenen Reife, konnte sich Robert bereits in der dritten Runde des Zeittrainings den Startplatz 7 sichern. Eine sehr gute
Ausgangsbasis für das Rennen am nächsten Tag.
Rennen 11 (31.8.2002)
Bereits um 9.40 Uhr war der Start zum 11. Lauf der Formel König powered by Volkswagen Meisterschaft. Die vierte Startreihe vermittelte einen
Vorgeschmack, wie das Gefühl, ist wieder vorn dabei zu sein. Der Start von Robert war ausgezeichnet. Bereits zum Ende der ersten Runde fuhr Robert mit
Platz 4 ganz vorn mit und konnte sich rundenlang in der Spitzengruppe behaupten. Erst ein Ausfall durch einen Defekt der Schaltgabel stoppte seine
beeindruckende Leistung.
Rennen 12 (1.9.2002)
Durch den Ausfall vom Vortag mußte Robert beim 12. Lauf vom 23. Startplatz aus starten. Die Motivation war trotzdem hoch, stand doch Markus Mann als
Titelaspirant genau vor ihm mit dem gleichen Schicksal. Kurz nach Mitternacht d.h. 9.30 Uhr war der Start vollzogen. Geschickt ließ Robert bereits auf der
Startgeraden einige Konkurrenten hinter sich, umfuhr einen Startunfall in der ersten Kurve und war bereits in der zweiten Runde noch vor Markus Mann im
Mittelfeld zu finden. Leider brachte eine gebrochene Schaltstange alle Beteiligten und Daumendrücker des Teams wieder auf den knallharten Boden der
Realität zurück.
Fazit:
Trotz des ersten technischen Totalausfalls seit 1 ½ Jahren hat das Wochenende gezeigt, daß Robert und das Team ARNDT-MOTOR-SPORT auf den
richtigen Weg sind. Grund genug weiter so konzentriert mit Robert und weiteren jungen Fahrern, vor allem aus der Region, zu arbeiten.

Lauf 13 und 14 auf dem Motopark Oschersleben
11. bis 13.10.2002
Ergebnisse: |
Qualifying |
Erstes Rennen |
Zweites Rennen |
Robert Wehlandt |
12. Platz; 1:32,200 min + 1,639 sec. |
Ausfall |
Ausfall |
Manchmal ist es wie verhext.
Zum letzten Rennwochenende waren Robert und das Team noch einmal bis in die Haarwurzeln
motiviert, hatten doch alle Förderer des Nachwuchswettbewerbs "Schumi Ost 2002 gesucht"
ihren Besuch angekündigt.
Die äußeren und organisatorischen Bedingungen seitens des Veranstalters waren katastrophal.
Bei Temperaturen zwischen 0° - 5 °C, starken Wind und teilweise kuriosen Zeitplan, durch
Vorhandensein aller 11 Rennserien, waren viel Geduld und eiserne Nerven gefragt.
Zeittraining 11.10.2002
Das Zeittraining war geprägt vom Wunsch, die Reifen auf Betriebstemperatur und damit auf Grip
zu bekommen. Mehrere Gelbphasen, besonders zum Ende des Zeittrainings machten dieses
Unterfangen nahezu unmöglich. Mit Platz 12 von 26 Startern konnte man vorerst zufrieden sein.
13. Lauf 12.12. 02 11.25 Uhr
Wie angedroht, waren alle Förderer und weitere Gäste zum Finale
eingetroffen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Gäste für Ihre
Wertschätzung unserer Arbeit, denn das Wetter lud bei ca. 0° C nicht
gerade zum Besuch einer Rennstrecke ein. Der guten Stimmung bei den 40
Gästen im Zelt tat es jedenfalls keinen Abbruch. Sicher auch ein Indiz für die
sehr gute Arbeit der Agentur TOP-IC mit Frau Jahn und Herrn Richter an
der Spitze, unserer lieben Köchin Frau Knoll mit ihrer grenzenlosen Geduld
und Herrn Nest als Fremdenführer. |

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Dann Startaufstellung - Start - ein Beinahe-Crash, da Roberts Vordermann beim
Start stehen blieb. Trotz ausbrechenden Hecks kam er gerade so vorbei und
verlor keinen Platz. Leider war das schon alles, was man Gutes von diesem
Rennen berichten konnte, denn bei diesem Start hatte sich die Kupplung
verabschiedet und Robert kam nach wenigen Runden rein. Das hieß für den
nächsten Tag von ganz hinten starten. Im Zelt ließ jedoch niemand der Gäste und
des Teams die Köpfe hängen und so konnte auch Robert bald wieder lächeln. |

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14. Lauf 13.10.02 8.00 Uhr Dämmerung
Höhepunkt des kuriosen Zeitplans für die Formel König powered by Volkswagen war der
Beginn des 14. Laufes bereits Sonntag morgen 8.00 Uhr im Oktober. Um 5.30 Uhr war bereits
Wecken, da der Wetterbericht für die Nacht Schnee und Regen angekündigt hatte. Gott sei
Dank traf nur die erwartete Temperatur von -1° C ein. Zum Vorstart war es noch dunkel und
man unkte im Fahrerlager, ob im nächsten Jahr für solche Veranstaltungen eine mobile
Scheinwerferleiste, ähnlich der im Rallyesport, am Fahrzeug montiert werden müsse.
Die nächsten Ungereimtheiten der Organisation folgten. Bereits in der Einführungsrunde kamen
die Fahrzeuge der Favoriten mit Beschädigungen zurück. Ein falsch positioniertes Strecken-
fahrzeug sorgte für eine Karambolage im vorderen Feld.
Beim Start um 8.00 Uhr war gerade Dämmerung. Robert erwischte wieder
einen exzellenten Start und war bereits nach wenigen Runden im Mittelfeld zu
finden. Ausgangs Start/Ziel folgte dann das Unfaßbare. Nach einen
Überbremser wollte Robert auf Nummer sicher über den Randstreifen in der
Auslaufzone wieder zurück auf die Rennstrecke, bis ein nicht sichtbares und
zudem unsachgemäß gesichertes Hindernis, ihm die Kontrolle über das
Fahrzeug entzog und er nach mehreren Drehungen in der Leitplanke zum
Stehen kam. Die gut funktionierenden Sicherheitseinrichtungen der
Fahrgastzelle des Formel Königs verhinderten Schlimmstes. Diese Mängel
an der Rennstrecke haben noch ein Nachspiel. Entsprechende Schritte
wurden eingeleitet. |

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Fazit:
Ein nicht gerade erwünschter Abschluß einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison
mit Robert Wehlandt als Fahrer. Das Ziel einer Top Ten Plazierung wurde mit
insgesamt drei Top Ten Plazierungen (7./10./7. Platz) übertroffen. Nicht
vorhersehbare technische Probleme wie am Eurospeedway Lausitz (möglicher 4.
Platz) verhinderten noch mehr. |

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Erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch meine Frau, die in dieser Saison mehr als einmal den
Rücken frei hielt und oft organisatorische Schwerstarbeit im Hintergrund leistete.
Ebenso meine Schrauberjungs die nie auf die Uhr schauten, wenn es darum ging Fahrzeuge und
Ausrüstung mit größter Sorgfalt vorzubereiten, einzusetzen oder Fragen unserer Gäste zu
beantworten.
Nicht zu vergessen Herrn Wolfert und Herrn Uhlig die bescheiden und ohne jedes Aufsehen,
wesentlich zum Gelingen dieses Projekts beitrugen sowie Vater und Sohn Losert, die in Ihrer
einmaligen Art ohne große Worte halfen.
Dazu gehören auch die Filmleute, die uns das ganze Jahr begleiteten.
Danken möchte ich auch Ihnen liebe Partner und Förderer. Ohne Ihr Arrangement
wäre dieses großartige und deutschlandweit einmalige Projekt nicht Realität geworden.
Wir sind unserem großen Ziel, ein Leistungszentrum für den Nachwuchsmotorsport in
Berlin und Brandenburg aufzubauen, ein großes Stück näher gekommen.
Nicht zuletzt die Gründung einer GmbH, die sich ausschließlich diesem Ziel
verschrieben hat, läßt uns optimistisch in eine sehr arbeitsreiche- aber auch
erfolgreiche Zukunft blicken.
Danke noch einmal an alle
"Mulle" Arndt
Geschäftsführer

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