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24.07.2005

 

 

Termine & Ergebnisse

 

Saisonauftakt in Brünn (29.04.-02.05.2004)

Saisonstart für die Super Sprint Challenge promoted by INTERSERIE und SCC im tschechischen Brünn. Gemeinsam mit der Formel 3000 Euro Serie, der Formel Lister und weiteren Tourenwagen- und Langstreckenrennen bot der tschechische Automobilverband an diesem Wochenende ein interessantes Programm. Selbst Nicki Lauda ließ es sich nicht nehmen, seinen Sohn an die Strecke zu begleiten. Das Starterfeld der Super Sprint Challenge zeigte sich mit 25 Fahrzeugen gut gefüllt. Für das Team AMS-Motorsport ging Georg Hallau auf einen Prototyp PRC 2.0 Opel in der Division 2 (Sportwagen bis 2000 cm³) und Thomas Wolfert auf einem Formel König in der Division 4 (Formelfahrzeuge bis 2000 cm³) an den Start.

Brünn, eine Fahrerstrecke, wo schnelle Bergabpassagen in lang gezogenen Kurven münden, verlangte nicht nur Mut sondern auch taktisches Geschick, um den Reifenverschleiß, besonders an der Vorderachse in Grenzen zu halten.

Sonnabend 01.05.2004

Qualifying, 9:00 Uhr

Mit Platz 11 im ersten Qualifying stand der Prototyp vom Team AMS schon auf der Schwelle zur Top Ten des gesamten Starterfeldes und bereits auf Platz 6 in seiner Klasse.

Der Formel König kam auf Gesamtrang 19 und Platz 5 in der Division 4.

1. Lauf, 14:20 Uhr

Mit einem spektakulären Überholmanöver außen herum bereits in der ersten Kurve, entkam Georg Hallau dem Startgerangel beim fliegenden Start und machte Plätze gut. Im Ziel reichte es dann für den 11. Gesamtplatz und Platz 5 in seiner Klasse. Thomas Wolfert kämpfte sich in seinem ersten Autorennen überhaupt, unauffällig 3 Plätze nach vorn, auf Gesamtrang 16. Beide Fahrer und vor allem die Vorderreifen waren nach dem Rennen fertig.

An der Spitze siegte wie erwartet Peter Milavec (A) im Formel 3000 gefolgt von Gerd Beisel (D) und Wolfgang Payr (A), beide Division 1. Die schnellste Frau im Feld, Sabrina Hungebühler (CH) im Osella-BMW, schied auf Platz 4 liegend aus. Sieger in den Klassen: Beisel (D), "Tessitore" (SLO), Milavec (A), Kuhn (D)

Sonntag 02.05.2004

Qualifying, 8:20 Uhr

Steigerung zum Vortag, der Prototyp vom Team AMS fährt auf Gesamtrang 9 und Platz 4 in seiner Klasse. Der Formel König konnte sich auf Platz 18 qualifizieren. Donnerwetter es geht mit kleinen Schritten, aber stetig nach vorn.

2. Lauf, 12:35 Uhr

Georg Hallau fuhr ein konstantes Rennen und musste sich nach dem Start nur den schnellen Reynard Piloten Henry Buettner (D) und Manfred Kuhn (D) geschlagen geben. Rundenlang saß ihm Peter Kormann (D), ebenfalls ein Prototyp der Division 2, im Nacken. In den letzten 3 Rennrunden jedoch überschlugen sich die Ereignisse. Wolfgang Payr (A), der dabei war mit seinem knapp 500 PS-Prototypen seinen ersten Sieg in der Division 1 einzufahren, bekam nach eigenen Angaben Bremsprobleme. In Runde 7 touchierte er beim Überrunden den auf Platz 13 liegenden Pius Truffer (CH) und beförderte ihn ins Kiesbett. Eine Runde später versuchte er Georg und den dahinter liegenden Peter Kormann auf einmal zu überholen. Der Versuch scheiterte. Fast ungebremst krachte er dem AMS-Prototypen hinten links in die Seite und hob ihn fast einen Meter an. Nach dem Aufprall im Kiesbett, konnte Georg den Wagen unverletzt verlassen, jedoch das Rennen war für ihn beendet und damit ein Platz unter die besten Zehn des Gesamtfeldes schuldlos verschenkt. Payr konnte weiterfahren, geriet nun aber stark unter Druck von Gerd Beisel im Honda Mugen Prototyp. In der neunten Runde kollidierten die beiden und Beisel fiel zurück auf Platz 10.

Durch die Verwirrungen der letzen Runden gelang es Thomas Wolfert im Formel König sogar auf Platz 15 ins Ziel zu kommen. Für Wolfgang Payr stand nach dem Ziel der Weg zu den Sportkommissaren.

Sieger in den Klassen: Payr (A), "Tessitore" (SLO), Milavec (A), Kuhn (D)


Fazit: Die "Berg und Talbahn" in Brünn ist eine wunderschöne Strecke erfordert aber auch ein gutes Verständnis für die Reifen. Beim Einstand in der neuen Serie war ein Platz unter den besten Zehn des Feldes drin. Mit Platz 6 in der Klasse und Gesamtplatz 11 aus dem ersten Rennen konnte das Team zufrieden sein. Kopf hoch, denn es bleiben nur 2 Wochen Zeit um den Prototyp wieder komplett für das Rennen am Salzburgring (22./23.05.) neu aufzubauen

 











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