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Die 4,2 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke östlich von Salzburg war Schauplatz der Läufe 3 und 4 in der Super Sprint Challenge 2004. Auch das Rahmenprogramm bot den Zuschauern wieder ein Motorsportspektakel vom Feinsten. Insgesamt über 200 Rennfahrer aus 10 Nationen traten in 20 Rennläufen gegeneinander an. Den Fans bot sich ein bunt gemischtes Starterfeld. Neben vielen historischen Seltenheiten, gab es Kuriositäten und supermoderne Sportwagen zu bestaunen. Am Start waren u.a. folgende Meisterschaften: Super Sprint Challenge, LISTA Formel Masters, Renault speed Trophy Clio und Formel 2000, European Formula 2 Club, Histo-Cup Austria, Österreichische Tourenwagen Challenge, Squderia Alfa Classico und die Porsche Classic Car Trophy.
Die meisten Teilnehmer fanden sich bereits zum freien Freitagstest ein. Allerdings brachten ständig wechselnde Wetterbedingungen kaum verwertbare Erkenntnisse fürs Wochenende. Am Abend hatten sich die Berge entschieden eine längere Dusche zu nehmen und so regnete es bis Samstagabend durch!
Sonnabend 22.05.2004

10:30 Uhr, 1. Qualifying
Mit einiger Verspätung startete das 1. Training. Die regennasse Piste wurde an diesem Morgen schon einigen Fahrzeugen zum Verhängnis. Bei Sichtweiten unter 10 m erwischte es Alexander Zajelsnik im Lola-Chevrolet so heftig, dass das Wochenende für ihn bereits gelaufen war. Das Training wurde abgebrochen und Georg Hallau fand sich auf dem 16., Thomas Wolfert auf dem 21. Gesamtrang wieder. Insgesamt qualifizierten sich 28 Fahrzeuge für das letzte Rennen des Tages.
Die Verzögerung im Zeitplan addierte sich bis zum Abend so, dass das Rennen auf Sonntagmorgen verschoben werden musste.
Sonntag 23.05.2004

Sonntag 8:00 Uhr, 3. Saisonlauf
Wie geplant ging das Feld auf die Reise. Georg und Tom erwischten einen Bomben-Start, blieben in der ersten Kurve innen und konnten so Plätze gutmachen. Tom hatte am Ende mit 6 Sekunden Abstand Pius Truffer und Klaus Essig (beide PRC Opel 2.0 l) im Visier und wurde vor dem Vorjahreschampion Manfred Kuhn 4. in seiner Klasse. Georg hatte wie in Brünn den heißesten Fight in seiner Klasse mit Peter Kormann. Besonders spannend wurde die Situation als die beiden Kampfhähne auf Tom im Formel König aufliefen. "Ich sah die beiden näher kommen und dachte nur, wenn jetzt etwas schief läuft redet keiner ein Wort mehr mit mir." Das Manöver glückte problemlos und Georg konnte Kormann trotz ständiger Windschattenduelle hinter sich halten. Im Ziel trennten die beiden ganze 2 hundertstel Sekunden.
Sieger in den Klassen: Pedrazza (A), Stricker (CH), Wagner (D), Altenstrasser (A)
Sonntag 13:05 Uhr, 4. Saisonlauf
Stunden vor dem 4. Saisonlauf hatten sich erneut starke Regenfälle und Hagelschauer über dem Salzburgring festgesetzt. Pünktlich zum Vorstart kam die Sonne raus. Das Pokern um die Reifenwahl war voll im Gange. Beide AMS-Piloten entschieden sich für Slicks, die richtige Wahl, denn ab Mitte des Rennens war die Ideallinie abgetrocknet. Besonders pikant, denn der 2. Formel König im Feld, pilotiert von Marcel Beierle, startete auf Regenreifen. Toms Rundenzeiten purzelten mit abtrocknender Strecke, gleichzeitige hoffte er natürlich auf Beierles abbauende Regenpneus. Er kam ihm immer näher: "In der letzten Runde war ich dran, in der Fahrerlagerkurve hing ich ihm richtig im Getriebe, eine Runde mehr und ich hätte ihn geschnappt." Beim Zieleinlauf trennte die beiden nur 1 Sekunde, sie wurden als 4. und 5. gewertet. Auch der AMS-PRC ging mit abtrocknender Strecke immer besser. "Die Reifen fingen immer besser an zu arbeiten, ich hatte am Ende super Grip!" Georg duellierte sich zum Schluss mit Heinz Baltensperger (F3 Dallara Opel) "Ich musste ihn 2 mal überholen, bevor ich mich absetzen konnte!" Im Ziel wurde er als 6. gewertet.
Sieger in den Klassen: Pedrazza (A), Metzger (D), Monbaron (CH), Altenstrasser (A)
Fazit: Das Wetter hat an diesem Wochenende alle im Team auf Trab gehalten. Ständig wechselnde Bedingungen erforderten einen kühlen Kopf, den "richtigen Riecher" und flinke Hände. Das Team AMS hat seine Platzierungen im vorderen Drittel bestätigt und liegt in der Rookie-Wertung vorn. Wir sind heiß und freuen uns auf die nächsten Rennen am 12./13.06. in Dijon (F).
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