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24.07.2005

 

 

Termine & Ergebnisse

 

Zwei Brandenburger auf Titelkurs in der INTERSERIE

Rahmenprogramm: Italienischer Renault Clio Cup und Formel Renault 2000 Meisterschaft, Schweizer Formel Renault und Formel 3, Formel V und Lista Masters, Divinol Tourenwagen Cup, Pirelli Touring Car Trophy

Der Schöneicher Thomas Wolfert und der Zepernicker Manfred Kuhn sind die Anwärter auf den Titel in der 2.0 Literklasse der Formelfahrzeuge. Am vergangenen Samstag wurden die Läufe 15 und 16 der INTERSERIE auf dem Grand Prix Kurs in Hockenheim ausgetragen. Nach diesem Wochenende ist klar, dass nur noch die beiden Brandenburger Chancen auf den Titel haben.

Am Ende des total verregneten Qualifyings am Freitag standen die beiden Kontrahenten, nur durch 1/10 Sekunde getrennt, ganz weit vorn. Startplatz 2 für Thomas Wolfert im Formel König und Startplatz 3 für Manne Kuhn im Reynard BMW. Das erste Rennen wurde am Samstag Vormittag bei abtrocknender Strecke gestartet. Kuhn pokerte hoch und ging mit Slicks auf die Piste. Trotz sinkender Rundenzeiten fiel er im Laufe des Rennens auf den 5. Platz zurück. Wolfert fuhr ungefährdet auf Platz 2 ins Ziel. Im zweiten Rennen am Nachmittag konnte der Formel König Pilot den guten Startplatz nicht nutzen. Auf trockener Strecke konterte Kuhn und fuhr mit seiner BMW Power auf Platz 2. Wolfert wurde nur Sechster.

Dennoch war der Pilot aus dem Hoppegartener Team Arndt-Motor-Sport zufrieden. Er fährt nun mit 9 Punkten Vorsprung zum Saisonfinale in zwei Wochen. Der Tscheche Lubomir Glogar (Eufra 2000) und der Deutsche Marcel Baierle (Formel König) kämpfen dann, nur durch einen Punkt getrennt, um Platz 3 in der Meisterschaft.

Der Berliner Georg Hallau, der für Arndt-Motor-Sport in der 2.0 Literklasse der Prototypen startet, haderte mit Elektronikproblemen am PRC - Opel. So wurde beim Qualifying eine schnelle Runde verhindert und er musste als Letzter starten. Mit Wut im Bauch pflügte er durchs Feld und erreichte einen respektablen 5. Platz in seiner Klasse. Eine erst verhängte und dann wieder zurückgenommene 60 Sekundenstrafe für den AMS-Piloten führte zu Unstimmigkeiten bei der Startaufstellung für das zweite Rennen. So musste Hallau erneut von hinten dem Feld hinterher eilen. Mehr als ein 6. Platz war nicht drin.

Dieses verkorkste Wochenende hat Punkte gekostet. Georg Hallau fährt nun als Dritter der Meisterschaft zum Saisonfinale und hat noch die rechnerische Möglichkeit den zweiten Platz zu erreichen. Sein Gegner ist der Slowene "Tessitore". Zum Champion der 2.0 Literklasse wurde vorzeitig der Schweizer Burkhard Stricker gekürt.

 


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