Ian McKellar Jr. holt sich das Double, Torquespeed das Sixpack (03.07.2005)
Ian McKellar Jr. hat seinen Speed wiedergefunden. Nach drei für ihn eher enttäuschenden Rennen und dem dritten Platz im vierten Lauf Anfang Juni, konnte sich der Torquespeed-Pilot an diesem Wochenende gleich zweimal gegen seine Teamkollegen John Mickel und Stevie Hodgson durchsetzen, die sich jeweils einen zweiten und einen dritten Platz sichern konnten. Der vierte Mann im Bunde, Hunter Abbott, ließ es sich nicht nehmen im zweiten Rennen auch noch den vierten Platz zu holen und damit die Ausnahmestellung des Teams Torquespeed in dieser Saison einmal mehr unter Beweis stellten.

Hat das Siegen nicht verlernt: Ian McKellar Jr. Bild von www.scsaracing.com
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McKellar (#25 dsi group), der sich im Qualifying schon die Pole Position für das erste Rennen des Tages sichern konnte, ging gemeinsam mit John Mickel (#66 dsi nexdox) in die erste Runde, Vorjahreschampion Stevie Hodgson (#24 Xerox) direkt hinter ihnen. Team West-Tec-Pilot Michael Vergers (#28 NEC) ebnete sich derweil den Weg durch das Feld, nachdem er wegen einer Strafe, aufgrund seiner rüden Ausdrucksweise beim letzten Lauf im Juni, vom Ende des Feldes ins Rennen gehen musste. Schon nach der vierten Runde fand sich der fliegende Holländer auf der achten Position wieder und näherte sich nun dem Duo Oli Playle (#88 Team West-Tec) und Shaun Richardson (#2 Team Darkness). In der neunten Runde hatte er auch diese beiden Kontrahenten hinter sich gelassen. Die nächsten in der Reihe sollten daraufhin die um Platz 4 kämpfenden Colin White (#78 CWS Racing) und Hunter Abbott (#26 Ryanair) sein. An der Spitze hielt McKellar weiterhin den Champion des Jahres 2001, John Mickel, erfolgreich hinter sich.
In Runde 27 wurden die Karten wieder neu gemischt, nachdem eine Gelbphase das Feld wieder zusammen rückte. Colin White und Hunter Abbott liefen auf die zu überrundenden Fahrer auf, darunter auch Gavin Seager (#97 Irwin Racing Europe). Beim Versuch, die beiden an sich vorbei zu lassen, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, drehte sich und krachte daraufhin zusammen mit John Steward (#75 Steward Racing) in die Mauer.
Die grüne Flagge eröffnete das Rennen in der 34. Runde wieder und zwei Runden später fuhr das gesamte Feld die Boxen an. John Mickel ging danach als erster wieder auf die Strecke. Ihm folgten im Schlepptau Stevie Hodgson und Ian McKellar Jr. Für Michael Vergers geriet der Stop allerdings zur Farce, nachdem er mit seinen neuen Reifen keinen Grip aufbauen konnte und dadurch weit nach hinten fiel.

Gewohntes Bild: dreimal Torquespeed im Formationsflug Bild von www.scsaracing.com
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Mickel konnte nun recht schnell einen Vorsprung herausfahren, während McKellar den zweiten Platz von stevie Hodgson übernahm und sich daraufhin an die Verfolgung seines Teamkollegen machte. Colin White musste kurz darauf Oli Playle Platz machen und ihm den vierten Rang übergeben.
Zehn Runden vor Schluss hatte McKellar wieder Anschluss an Mickel gefunden und konnte sich eine Runde später ausgangs Turn 1 innen an ihm vorbei schieben. Mickel versuchte sich zwar noch dagegen zu wehren, konnte McKellar allerdings nichts mehr entgegen setzen und folgte ihm kurz darauf mit nur 0,378 Sekunden über die ziellinie. Der Sieg ging an Ian McKellar Jr. vor John Mickel und Stevie Hodgson. Oli Playle und Hunter Abbott vervollständigten die Top 5.

Schafft er die Titelverteidigung? Stevie Hodgson Bild von www.scsaracing.com
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Aufgrund seines Sieges ging Ian McKellar Jr. auch im zweiten Rennen von der Pole Position ins Rennen, erneut gefolgt von John Mickel. Dieser fand sich allerdings kurz darauf schon hinter dem dritten Torquespeed-Fahrer, Stevie Hodgson, wieder. Weiter hinten im Feld wurde derweil einen sehenswerte Positionskampf zwischen Keith White (#85 CWS Racing), Phil Weaver (#77 Team Catchpole), Gavin Seager (#97 Irwin Racing Europe) und Shane Brereton (#48 Team Tortrucks) ausgetragen.
Vorn an der Spitze führte weiterhin McKellar Jr. vor Hodgson und Mickel, während hinter ihnen der vierte Torquespeed-Pilot, Hunter Abbott (#26 Ryanair), gemeinsam mit Shaun Richardson (#2 Team Darkness) und Oli Playle (#88 Team West-Tec) um den vierten Platz kämpfte. Dicht dahinter folgte Michael Vergers (#28 NEC). Einmal mehr im Unglück waren Adam Jackson (#4 Spearmint Rhino) und Tony King (#17 Kent Pharmaceuticals), die ihre Boliden zwischenzeitlich abstellen mussten.
In der 12. Runde kam dann die erste Gelbphase des Rennens, als Shane Brereton die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und sehr hart in der Mauer einschlug, woraufhin er vorsichtshalber auch ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Beim Neustart in Runde 22 blieb alles beim Alten. McKellar führte weiterhin das Feld vor seinen Teamkollegen Hodgson, Mickel und Abbott an. Auf Platz 5 folgten dann Shaun Richardson, Oli Playle und Michael Vergers.
Es folgte das Boxenstop-Fenster in dem die drei Führenden zeitgleich ihren Pflichtstop absolvierten. Und wieder hatte McKellar das Nachsehen, fand sich nach dem Stop diesmal hinter Hodgson und Mickel wieder, konnte aber den Anschluss halten und sich in Runde 34 zumindest den zweiten Platz von Mickel zurück erobern. Weitere 6 Runden später musste sich dann auch Stevie Hodgson dem klar schnelleren Ian McKellar Jr. geschlagen geben und ihm die Führung zurück geben.
Am Ende fuhr McKellar mit 8 Sekunden Vorsprung vor Stevie Hodgson über die Ziellinie. John Mickel sicherte sich mit weiteren 17 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Hunter Abbott machte das Torquespeed-Fest mit seinem vierten Rang komplett und sicherte sich zudem auch den zweiten Rookie-Award des Tages. Oli Playle verlor gegen Ende an Speed und musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben, während Michael Vergers nach Platz 8 im ersten Rennen diesmal als Sechster die Zielflagge zu sehen bekam.

Torquespeed führt dank Hunter Abbott auch die Rookie-Wertung an. Bild von www.scsaracing.com
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McKellar reiht sich mit seinen beiden Siegen an diesem Wochenende mit nun insgesamt 7 Siegen in die Reihe von Michael Vergers und Ben Collins ein. Auch die Meisterschaft wird nun noch etwas spannender. Es sieht so aus, als würde ein Torquespeed-Faher am Ende ganz oben stehen. Die Frage ist nur, welcher.
Ergebnisse SCSA Stock Car Series Lauf 5
01. 25 Ian MCKELLAR JNR dsi group Torquespeed 60 Runden
02. 66 John MICKEL dsi nexdox Torquespeed +0378 Sek
03. 24 Stevie HODGSON Xerox Torquespeed +8.988 Sek
04. 88 Oli PLAYLE Team West-Tec +16.715 Sek
05. 26 Hunter ABBOTT Team Ryanair Torquespeed +18.969 Sek
06. 78 Colin WHITE CWS Racing +25.846 Sek
07. 02 Shaun RICHARDSON Team Darkness KRR +32.461 Sek
08. 28 Michael VERGERS NEC Team West-Tec +37.933 Sek
09. 12 Mark PROCTOR Fast-tec Motorsport +2 Runden
10. 17 Tony KING Kent Pharmaceuticals +2 Runden
11. 07 Mike LUCK Beta Tools/24:7 Motorsport +2 Runden
12. 48 Shane BRERETON Team Tortrucks +2 Runden
13. 77 Phil WEAVER Team Catchpole +9 Runden
14. 97 Gavin SEAGER Irwin Racing Europe KRR +31 Runden
15. 75 John STEWARD Steward Racing +36 Runden
16. 04 Adam JACKSON Spearmint Rhino +57 Runden
Ergebnisse SCSA Stock Car Series Lauf 6
01. 25 Ian MCKELLAR JNR dsi group Torquespeed 60 Runden
02. 24 Stevie HODGSON Xerox Torquespeed +7.954 Sek
03. 66 John MICKEL dsi nexdox Torquespeed +17.171 Sek
04. 26 Hunter ABBOTT Team Ryanair Torquespeed +18.946 Sek
05. 88 Oli PLAYLE Team West-Tec +28.307 Sek
06. 28 Michael VERGERS NEC Team West-Tec +35.819 Sek
07. 02 Shaun RICHARDSON Team Darkness KRR +1 Runde
08. 97 Gavin SEAGER Irwin Racing Europe KRR +1 Runde
09. 78 Colin WHITE CWS Racing +1 Runde
10. 12 Mark PROCTOR Fast-tec Motorsport +2 Runden
11. 85 Keith WHITE CWS Racing +2 Runden
12. 77 Phil WEAVER Team Catchpole +13 Runden
13. 17 Tony KING Kent Pharmaceuticals +19 Runden
14. 07 Mike LUCK Beta Tools/24:7 Motorsport +35 Runden
15. 48 Shane BRERETON Team Tortrucks +48 Runden
16. 04 Adam JACKSON Spearmint Rhino +58 Runden
Quelle: http://www.scsaracing.com und http://www.ascar.de
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